Louisbourg - Albert Bridge - Marion Bridge - Portage -
23. Tag 06.06.12 185 km Big Pond - Soldiers Cove - St Peter's - Louisdale -
      Port Hawkesbury - Havre Boucher
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Der Morgen begrüßt uns so, wie uns der Abend verabschiedet hat. Mit Nebel, Wind und Regen. Eigentlich wollten wir ja frühstücken gehen, doch wie so oft in den letzten Wochen, das Lokal ist noch geschlossen. Also zurück zum Camper und selber Kaffee gekocht.

Dann verlassen wir Louisbourg und fahren heute über St.Peter und Port Hawkesbury wieder nach Nova Scotia.

Zunächst geht es entlang des Mira River durch eine tolle Landschaft. Die bei Sonnenschein sicher noch schöner ist. Dann nehmen wir die einzigste Straße nach Portrage über die Morlane Road. 20km Schotterpiste, aber so breit wie ein Highway. Hauptverkehrsstraße zum Bras d’Or. Als wir gut durchgeschüttelt in Portrage ankommen, machen wir erst einmal Kaffeepause im einzigsten Generalstore. Lecker Kaffee und Zimtschnecken und eine super nette Bedienung. Wir machen Witze übers Wetter und ich erstehe dort eine rattenscharfe Sonnenbrille. Auch hier heißt es: Freitag wird’s besser.

Dann fahren wir weiter, immer entlang des Sees, bis nach St.Peter. Hier gibt es die einzigste Schleuse zwischen Bras d’Or und Atlantik. Dafür aber recht klein. Von dort nehmen wir den Highway 4 nach Port Hawkesbury. Im Einkaufszentrum holen wir schnell noch frisches Brot und ein lecker gebratenes Hähnchen. Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen und machen erst einmal Mittag. Schmeckt prima. Und es regnet immer noch.

Bevor wir Cape Breton wieder über die Brücke verlassen, machen wir noch einmal Halt in Port Hastings. Kuddel braucht doch noch sein Sweatshirt. Nach weiteren 15 km erreichen wir unseren Campground für heute. Den First Class Oceanfront Campground in Havre Bouche. Ein toller Platz direkt am Atlantik. Aber auch toll teuer. 40,00 CAD. Und für drei Minuten duschen muss man auch noch 1,00 Dollar hinlegen. Find ich ein bisschen heftig. Wir unternehmen noch einen kleinen Rundgang über den Platz. Am Strand entdecken wir einen Seestern. Es regnet immer noch etwas und wir kochen uns einen Kaffee und Marlene spendiert noch ein Karameleis. Der Wetterbericht verspricht Besserung und wir glauben daran und geben die Hoffnung nicht auf. Morgen wollen wir bis Canso fahren.