Charlottetown - Cornwall - Kinkora - Bedeque -
15. Tag 29.05.12 180km Summerside - Cape Egmont - Abrams Village - Alaska -
      O'Leary - Woodstock - Mill River Provincial Park
      Karte 1 Karte 2            
                     
   

Wir erleben einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Strand und Kuddel springt im Schlafanzug raus, um ein paar Fotos zu schießen. Doch als wir unsere Yogaübungen um 07.30 Uhr beginnen, ist es mit dem schönen Wetter schon wieder vorbei. Es ist bewölkt und richtig kalt. Nur noch 13° C.

Wir lassen uns den heißen Kaffee schmecken und starten dann in Richtung Summerside. Es geht über Cornwall, Hamshire, Shamrock, Kinkora und Rossi’s Corner. Hier machen wir eine kurze Pause und trinken wider einmal bei Tim Hortons Kaffee.

 Als wir nach Summerside abbiegen, sehe ich direkt an der riesigen Kreuzung des Highways ein Schild: Firewood 5,- CAD. Kuddel geht sofort in die Eisen und hält auf dem Beschleunigunsstreifen der Rechtsabbieger. Horst, der hinter uns hält, blockiert mit dem Hinterteil seines Campers noch fast die gesamte Strasse. (Na ja, nicht nur fast) Macht nichts. Kein Hupkonzert. Keiner regt sich über die dreisten Touris auf. Nur Marlene und die auch nur ein bischen. Dafür kaufen wir hervorragendes Feuerholz für unser Lagerfeuer.

Summerside ist ein kleines, verträumtes Städtchen, dass erst im Sommer zum Leben erwacht. (Sagt ja schon der Name) Aber Sommer ist erst ab Juni! Also bis auf ganz wenige Ausnahmen noch alles zu. Wir fahren weiter entlang der Küste Richtung Cap-Egmont. Hier steht das Bottle-House. Eine kleine Kapelle, eine kleine Bar und ein kleines Haus. Alles aus alten Flaschen gebaut. Einfach toll. Sehr sehenswert! Heute ist es leider bedeckt und so können wir nur erahnen, wie wunderschön diese Bauten aussehen müssen, wenn die Sonne ins Innere scheint. Für die Kapelle, die Edouard Arsenault 1983 baute, benötigte er 10.000 Flaschen.

Unseren Campground im Mill River Resort erreichen wir über Alaska und Woodstock. Das Wetter ist auch nicht besser geworden und somit wird wieder nichts aus unserem Lagerfeuer. Schade.

Nach dem Abendessen planen wir noch unsere nächsten Ziele und sind schon bald in den Betten verschwunden.