Hubbards - Aspotogan - East River - Chester -
03. Tag

17.05.12

187 km Western Shore - Mahone Bay - Lunenburg - Bridgewater -
      West Cliffort - Plesant River - Kempt -
      Karte 1 Karte 2

Kejimkujik Nationalpark

                     
   

Geschlafen haben wir gut. Aber es hat die Nacht wie aus Kübeln geschüttet. Doch wie sagt Kuddel immer: Alles was jetzt runter kommt, kann später nicht mehr kommen. Es regnet zwar immer noch, aber egal. Wir stehen um 06.30 Uhr auf und gehen zum Strand. Unterwegs treffen wir auf das Squirrel vom Vorabend. Diesmal können wir es auch im Bild festhalten. Wir frühstücken in Ruhe und verlassen bei Regen Hubbards und die St. Margrets Bay. Wir fahren entlang der Küste und das Wetter wird langsam auch besser. Es regnet nicht mehr. Malerische Buchten und bunte Häuser wechseln sich ab. Die Suche nach einem Kaffee gestaltet sich etwas schwierig, da noch etliche Geschäfte geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende Mai. Doch dann in Mahone Bay ein kurzer Aufschrei von mir und Kuddel steigt auf die Bremsen. Ja, ich habe den ersten „Tim Hortons“ gefunden. „ The Best Coffee in the world“. Wir parken unseren Camper hinter der Anglicanischen Kirche (darf man, nur nicht sonntags, ist aber erst Donnerstag) und gehen Kaffee trinken. French Vanilla und nen Donut, Canadian Maple. Grandios! Kuddel entdeckt am Tresen kleine Espresso-Tassen mit dem Tim Hortons Logo und zeigt sie uns. Toll, die nehmen wir. Kann man auch Lümmelümm draus  trinken.  Wir nehmen für jeden eine und zahlen zusammen  26,00 CAD. Dann packen wir die niedlichen Tassen aus und stellen fest, dass sie aus chinesischem Porzellan sind und der Kaffee schon drin ist! Aber auch aus Porzellan! Wir halten uns alle vor lauter lachen die Bäuche. Und das alles für 26,00 CAD!

Gut gelaunt und gestärkt fahren wir weiter nach Lunenburg. Eine tolle, kleine Stadt, die man gesehen haben sollte, wenn man Nova Scotia besucht. Bunte kleine Häuschen und man erkennt die deutsche Gründlichkeit immer noch. Leider ist die „Bluenose II“ nicht im Hafen. Wir erkunden noch die Stadt und fahren dann weiter zum Kejimkujik Nationalpark. Wir ergattern jeder noch einen Platz mit Strom und Wasser für eine Nacht. Mit der netten Frau am Eingang des Parks halte ich noch schnell ein bischen Smalltalk. Toll, es geht! Wir nehmen noch Feuerholz mit und beziehen unsere Stellplätze für diese Nacht. Alles super, wie in den Rockies. Natur pur. Inzwischen scheint die Sonne und wir machen noch eine kleine Runde entlang des Sees. Ist schon beeindruckend  die Natur hier. Nach einer guten Stunde Fußmarsch sind wir wieder an unserem Camper und haben alle Hunger. Die Männer machen Feuer und die Frauen besorgen den Rest. Wie früher. Doch mit dem Feuer will es nicht so recht klappen Das Holz ist wohl doch etwas feucht. Wir Frauen braten wieder mal alles. Marlene die Steaks und ich die Würstchen. Doch dann lassen wir es uns im Freien schmecken und Erinnerungen an den Urlaub in den Rockies werden wieder wach. Wir freuen uns alle, dass wir wieder in Kanada sind.

Den Schlummertrunk gibt es heute bei Marlene und gegen 21.30 Uhr geht es in die „ Heia“; schließlich ist um 07.00 Uhr morgen Yoga.