03.10.2017

Busfahrt

Diashow

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Heute ist Frühstück wann immer jeder will. Denn wir haben heute noch einen Tag zur freien Verfügung. Ein Teil unserer Reisegruppe steigt bereits heute in den Flieger. Doch alle Kölner bleiben noch einen Tag länger. Wir frühstücken in aller Ruhe und starten dann mit einer Busfahrt in die City.

Die Linie 13 bringt uns in die Stadt, alle zwanzig Minuten. Es kommt ein Doppeldeckerbus und wir können tatsächlich oben die vorderen Plätze belegen. Nach ca. 30 Minuten und mit schmerzenden Bauchmuskeln vom vielen Lachen, erreichen wir die Innenstadt von Dublin. Wir schauen erst einmal auf den Stadtplan und orientieren uns.  Dann schlendern wir entlang des Flusses Liffey, der Dublin in zwei Teile teilt und jede Menge Brücken hat. Wir entdecken auf der anderen Flussseite ein Eichhörnchen an einer Hauswand, riesengroß. Als wir dann direkt davor stehen, sehen wir, dass dies Kunstwerk aus lauter Schrott gemacht wurde.

Wir bestaunen den 2003 erbauten Dubliner Zahnstocher (Spire) eine 123 m hohe Säule aus Edelstahl. Am Boden hat sie einen Durchmesser von 3 m, die Spitze hat einen Durchmesser von 15 cm und ist abends beleuchtet.

Weiter geht es mit dem Denkmal von Daniel O'Connell (die treibende Kraft in Irlands Politik von 1820 bis zu seinem Tod im Jahre 1847), der Samuel Beckett Bridge (der irischen Harfe), natürlich die Half Penny Bridge, Molly Malone, Trinity College mit der wohl größten Bibliothek, Statue von dem irischen Sänger Phil Lynott (Frontmann bei Thin Lizzy), natürlich der Guinness-Brauerei, viele Kirchen, dem Park St. Stephens Green mit der angrenzenden bekanntesten Einkaufsstraße Dublins und dann natürlich Temple Bar. Dublins Stadtteil mit einem bunten Nachtleben. Aber auch am Tag tanzt hier der Bär.

Im Gegensatz zu den anderen Stadtteilen, hat Temple Bar sich seine mittelalterlichen Straßenzüge mit den vielen engen kopfsteingeflasterten Gassen erhalten. Und jede Menge Live-Musik. Nach soviel Sightseeing schmerzen uns allmählich die Füße und wir machen Station in dem Pub, in dem Kerstin schon im letzten Jahr Pause gemacht hat.

Es ist früher Nachmittag und das Lokal ist voll. Schwer einen Platz zu bekommen. Aber nach etwas Wartezeit gelingt es uns einen Tisch zu ergattern. Wir genießen das Bier, die Atmosphäre und die echte irische Musik. Der eine Musiker ist bestimmt jenseits der Siebzig, aber eine tolle Stimme. Ihm gelingt es, dass der ganze Pub singt. Macht einfach nur Spaß. Auch dies ist Seele baumeln lassen. Ich hätte nie gedacht, dass Dublin mich so begeistern würde. Aber ich kann es mir vorstellen, auch nur für ein Wochenende nach Dublin zu kommen. Inzwischen haben alle ihre Einkäufe getätigt und es ist schon fast Abend. Die Linie 13 bringt Alle wieder wohlbehalten zurück ins Maldron Hotel. Wir treffen uns noch einmal in der Hotelbar und lassen den Tag noch einmal Revue passieren. Alle sind der Meinung: ein Toller Urlaub und schade, dass er schon zu Ende ist.......

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                   
 

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